START    KONTAKT SITEMAP      
Weltraumforschung.de ~header
Eine kurze Geschichte der Zeit - Von Stephen W. Hawking S.W. Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit:
271 Seiten über die Erforschung des Universums. In dieser aktualisierten Ausgabe bringt Hawking sein avanciertes Werk auf den aktuellen Kenntnisstand.
Amazon...
Eine kurze Geschichte der Zeit - Von Stephen W. Hawking
Stephen W. Hawking, Einsteins Traum:
Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern u.a. zu nähern, beschreitet Hawking hier einen sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist. Amazon...
Stephen Hawkings Universum - Von Stephen W. Hawking
David Filkin, Stephen Hawkings Universum:
Schon immer hat das Universum die Menschheit fasziniert. Für den genialen Mathematiker und Astrophysiker Stephen Hawking war es eine Herausforderung.
Amazon...
Weltraumforschung.de: Menü für Wissensystem
Weltraumforschung.de
News & Archiv
Themenindex
Weltallgeschichte
Sonnensystem
            Sonne
            Merkur
            Venus
            Erde
            Mars
            Asteroiden
            Jupiter
            Saturn
            Uranus
            Neptun
            Pluto
            Kometen
            Meteoriten
Bilder & Videos
Raumstationen
Polarlichter
Sonnenfinsternis
Mondfinsternis
Meteorströme
Exoplaneten
Kometen
Hubble
Energie
Wetter
Links & Downloads
Nachricht melden
Newsletter
Impressum


Unser Sonnensystem    

Als das Sonnensystem angefangen hat sich aus Staub und aus Gasen herauszubilden, die in der Vergangenheit des Universums fast überall vorhanden waren, existierten an anderen Orten des Universums bereits junge Sterne und sicherlich auch Planeten. Die Geschwindigkeit der Entwicklung von Sternen und Planeten wird von der Konzentration der Materie an einem Ort bestimmt. Je mehr Materie zusammenfindet, desto größer ist die Gravitation, die weitere Materie aus der Umgebung anzieht. Wir verdanken es also hauptsächlich der konstanten Anziehungskraft der Materie, dass das Universum überhaupt existiert.

Am Anfang der Existenz unseres Sonnensystems war noch kein Zentrum zu erkennen, aus dem sich einst unsere Sonne entwickeln würde. Unser Sonnensystem war anfangs eine riesige Ansammlung von Materie, in deren Zentrum sich später unter Einwirkung von Gravitation ein Gasball entwickelte, und darauf eine nukleare Fusion entfachte. Um das massereichste Objekt des jungen Sonnensystems, um den Stern, den wir Sonne genannt haben, kreisten nun auch viele unzählige Himmelskörper, die beachtlich kleiner waren. Aus diesen Urmeteoriten, die auch Planetesimale genannt werden, entwickelten sich im Laufe der Zeit durch Kollisionen die Planeten.

Es ist zu erwähnen, dass die Materie unseres Sonnensystems von einem früheren Sternensystem stammt, welches ca. 5 Milliarden Jahre vor unserem Sonnensystem an diesem Ort existiert hat. Darauf deuten die Schweren Elemente unseres Systems, und das Alter des Universums hin. Die Schweren Elemente, die in unserem Sonnensystem weit verbreitet sind, können generell nur in der unvorstellbaren Hitze einer Sternenexplosion entstehen. Das einfachste Element - Wasserstoff, welches kurz nach dem Urknall entstanden ist, fusioniert in großer Hitze in Sternen zu anderen Elementen. Ist der Wasserstoffvorrat eines Sterns in Helium umgewandelt, fusioniert das Helium zu Kohlenstoff und zu Sauerstoff. Danach ist keine Kernfusion mehr möglich. Abhängig von seiner Masse, verendet ein Stern mit bestimmter Explosionskraft. Eine Supernova-Explosion hinterlässt beispielsweise in ihren Überresten, die als Planetarische Nebel bezeichnet werden, eine Menge verschiedener Schwerer Elemente. Aus diesen Überresten bilden sich zwangsweise neue Systeme, deren Sterne nun kleiner sind und durchaus Planeten besitzen können, die aus den Schweren Elementen bestehen.

Sternensysteme sind voneinander recht weit entfernt. Das uns benachbarte System heißt Alpha-Centauri. Das Licht des Systems benötigt ca. 4,2 Jahre für die Reise zur Erde. Es ist also 4,2 Lichtjahre, bzw. 39.763.664.640.000 Kilometer von uns entfernt. Es besteht gleich aus drei Sternen. Alpha-Centauri ist also ein Dreifachsystem. Die meisten Sternensysteme sind Mehrfachsysteme. Einfachsysteme, wie das unsere, stellen eher Ausnahmen dar. Wäre der Jupiter beispielsweise etwas massereicher in seiner Entwicklungsphase geworden, so könnte auch er eine Kernfusion in seinem Innern entfachen. Dieses Zweifachsystem hätte sich dann sicherlich anders als das unsere entwickelt, was wohl auch unsere Existenz verhindert hätte.

Weitere Informationen über die Entstehung von Sternensystemen finden Sie hier.


Übersicht der Planeten und ihrer Daten

Planet

Entfern.

Umlaufzeit

Eigenrotation

Durchm.

Erdmasse

Monde

Merkur

0,39 AE

87,97 Tage

58,65 Tage

4.879 km

0,055

0

Venus

0,72 AE

224,783 Tage

243 Tage (R)

12.104 km

0,815

0

Erde

1

356,26 Tage

23,934 Stunden

12.756 km

1

1










Copyright © 1998 - Weltraumforschung.de
Vervielfältigungen - auch auszugsweise - sind nur nach ausdrücklicher
Genehmigung gestattet. Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt!
Weltraumforschung.de ~footer
Weltraumforschung.de  |  Impressum