Die Entstehung des Lebens
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Das Leben

(Seite im Aufbau - Vorläufige Fassung)


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Der Anfang der Zeit von ca. 15 Milliarden Jahren


Die Entstehung des Sonnensystems


Die Geschichte der Erdatmosphäre


Die Entwicklung der Kontinente


Die Ära der Dinosaurier


Die Ära der Säugetiere


Die Vorgänger der menschlichen Rasse


Der moderne Mensch - Homo Sapiens


Die voraussichtliche Zukunft der Menschheit


Erste Spuren

Obwohl die Entstehung der lebenswichtigen Stoffe im Labor nachgewiesen werden konnte, wird spekuliert, dass die Bausteine des Lebens durch einen Meteoriten auf die Erde gelangt sind. In den 50er Jahren hat ein amerikanischer Wissenschaftler bewissen, dass aus der Uratmosphäre, die aus Ammoniak, Methan, Wasserstoff, Wasserdampf, Kohlendioxyd und Kohlenmonoxyd sowie Stickstoff bestand, durch elektrische

Prokaryonten - Die Babys der Evolution

Entladungen und durch Einstrahlung von UV-Licht, wichtige Makromoleküle entstanden sind. Es entstanden beispielsweise Formaldehyd, Cyanid, Carbodiimid, organische Säuren, Aminosäuren und viele andere Makromoleküle. Ein Teil der aufgeführten Produkte ist selbst hoch reaktiv. Es konnte gezeigt werden, dass Cyanide unter abiotischen Bedingungen nach UV-Lichtbestrahlung zu Purinen, wie Adenin und Guanin, kondensieren können. 1982 entdeckte man die sogenannten Rebozyme. Es sind Aminosäuren mit enzymatischen Eigenschaften. Ihre molekularen Verbindungen besaßen einen Code, der den chemischen Aufbau ihrer Eiweißstruktur gespeichert hatte. Also einen Katalysator für ihre eigene Vermehrung. Durch diese Entdeckung, bestand bei den Wissenschaftlern kein Zweifel mehr daran, dass das Leben mit einer Nukleinsäure anfing, die begonnen hat, sich selbst zu reproduziert. Für die Reproduktion waren Stoffe notwendig, aus dehnen die Kopien erstellt wurden. Als immer weniger Stoffe vorhanden waren, und die Kodierung keine Aufgabe der Aminosäure zuließ, begannen die vermehrungsfähigen Aminosäuren selbst für den Stoffnachschub zu sorgen und nutzten so externe Energien zur Synthetisierung von Zucker, Fett und Eiweiß. Kohlenstoff wurde wegen seiner bindenden Fähigkeit als einer der benötigten Stoffe aufgenommen, und zufällig durch das Licht mit Einwirkung vom Wasser in notwendige Stoffe synthetisiert. Ein bedeutender Abfallstoff dieser Synthese ist der Sauerstoff. Das Pflanzliche Chlorophyll ist das weiterentwickelte System dieser Synthese und ist heute eine symbiotische Organelle in Photosynthese betreibenden Zellen. Auf diese Weise sind vor 3,8 Milliarden Jahren unter anderen vermutlich Cyanobakterien entstanden, die sich ungehindert im Präkambrium-Zeitalter ausgebreitet haben, das vor ca. 4,6 Milliarden Jahren mit der Entstehung der Erde begann und vor 700 Millionen Jahren durch das Paläozoikum-Zeitalter abgelöst wurde. Sie hinterließen uns, als einen Abfallstoff, den wertvollen Sauerstoff. Die Cyanobakterien zählen zu den oben abgebildeten Prokaryonten. Die vermehrungsfähigen Aminosäuren machten ihre Nebenprodukte in Form von Fetten zu Nutze. Sie entwickelten daraus die wichtige Schutzhülle. Diese Zellmembranen waren nun die letzte Entwicklungsstufe für einen in sich geschlossenen Organismus, der die kleinste Einheit des Lebens darstellt.


Zellkerne und Mehrzeller

Eukaryonten - Die ersten richtigen Zellen, die Zellkerne besaßen

Im Laufe der Zeit, wahrscheinlich als sich aufgrund des hohen Sauerstoffgehaltes aerobe Organismen gebildet haben, die den Sauerstoff als Energiequelle erkannten, bildeten sich symbiotische Beziehungen. Wahrscheinlich dadurch bildeten sich Membramen um die Erbinformationen. Es entstanden Zellkerne. Vor ca. 580 Millionen bis 1 Milliarde Jahren bildeten sich die ersten Mehrzeller. Wahrscheinlich sind Mehrzeller durch Kernteilung vielkernige Zellen mit einheitlichen Plasma, oder durch Zellteilung ohne Trennung der Tochterzellen, oder durch Zusammenlagerungen gleichartiger Zellen zu Kolonien, entstanden.

Nun war ein zyklischer Weg durch weitere Mutationen und die damit verbundene bessere Ausnutzung der Ressourcen möglich. So spezialisierten sich die Zellen in den Urmeeren auf Ihre Umgebung und die dort vorhandene Energie bzw. auf die Nahrung. Der nähste Schritt, der zur Beschleunigung der Evolution beigetragen hat, der von großer Bedeutung ist, ist die Entwicklung der Sexualität.

Ein Einzeller - Das Pantofeltierchen

Sexualität und die Artevielfallt

Die Erfindung der sexuellen Reproduktion brachte den Urorganismen enorme Vorteile. Durch den Austausch der Erbinformationen ist es möglich geworden, genetische Vorteile nicht durch seltene Mutationen zu erlangen, sondern sich diese von einer gleichartigen Zelle anzueignen. Vor ca. 550 bis 690 Millionen Jahren begann das Kambrium-Zeitalter.

Ein versteinerter Ammonit

Die breite Artenvielfalt war eizigartig in der Evolutionsgeschichte der Erde und wurde als der biologische Urknall benannt. Es dominierten jedoch noch wirbellose Tiere. Vor ca. 505 bis 549 Millionen Jahren folgte das Ordovizium-Zeitalter. Es traten Graptolithen und Korallen, Trilobiten, Brachiopoden, Kopffüßer, Echinodermen, kieferlose Fische und Anhäufungen von Algen auf. Es folgte das Silur-Zeitalter, das vor ca. 409 bis 438 Millionen Jahren begann. Wahrscheinlich verließen zur der Zeit vereinzelte Tierarten das Wasser.

Versteinerte Trilobiten

Im Devon-Zeitalter, vor ca. 361 bis 408 Millionen Jahren, entwickelten sich die ersten Amphibien aus, Tiere, die sowohl auf dem Land, wie auch im Wasser leben konnten. Auch die ältesten Insekten wurden diesem Zeitalter zugeordnet. Es folgte das Karbon-Zeitalter, das vor ca. 287 bis 360 Millionen Jahre dauerte. Es waren zahlreiche Amphibien vorhanden,

zahlreiche baumförmige Farne bildeten sich aus. Im Karbon tauchten die erste Reptilien sowie die ersten Samenpflanzen auf. Der Letzte Zeitabschnitt in Paläozoikum-Zeitalter war das Perm-Zeitalter. Es begann vor ca. 246 Millionen Jahren und dauerte bis ca. vor 286 Millionen Jahren. Reptilien breiteten sich aus. Es entstanden säugetierähnliche Reptilien. Die meisten Insektenordnungen sind entstanden und es starben viele wirbellose Meeresbewohner aus. Es folgte die Entwicklung der Säugetiere und der Dinosaurier.


Zusatzinformation
Zeitalter Periode Epoche Mio.
Jahre
Wichtige Ereignisse
Paläozoikum Perm   286 Ausbreitung der Reptlilien, Entstehung säugetierähnlicher Reptilien und der meisten Insektenordnungen; Aussterben vieler mariner wirbelloser Arten
Karbon   360 Wälder aus Gefäßpflanzen; erste Samenpflanzen; erste Reptilien; Amphibien dominant
Devon   408 Diversifikation der Knochenfische; erste Amphibien und Insekten
Silur   438 Vielfalt kieferloser Wirbeltiere; Besiedlung des Landes durch Pflanzen und Gliederfüßer; Erste Gefäßpflanzen
Ordovizium   505 Erste Wirbeltiere: kieferlose Fische (Agnathen), marine Algen häufig
Kambrium   544 Die meisten Wirbellosen-Stämme, verschiedene Algen
Präkambrium     700 Entstehung der ältesten Tiere
    1500 Älteste eukarytiotische Fossilien
    2500 Ansammlung von Sauerstoff in der Atmosphäre
    3500 Älteste bekannte Fossilien (Prokaryoten)
    4600 Entstehung der Erde (Zeitschätzung)




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