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20.01.1999Eine sichere Transportmöglichkeit für Gene    

Der Zufall ist bisher immer noch eines der bedeutendsten Probleme in der Gentechnologie. Eine Arbeitsgruppe am Institut für Zellbiologie der Universität Witten/Herdecke hat einen gezielteren Weg gefunden, Erbinformationen zu übertragen. Sie konnte ein Plasmid für höhere Zellen konstruieren, das in vielem bakteriellen Plasmiden ähnelt. Viele Versuche, das Erbgut eines Lebewesens zu manipulieren, scheitern daran, daß bestimmte Eigenschaften nicht gezielt verändert werden können. Diese Informationen stecken in den endlos langen Ketten der sogenannten DNS. Man weiß sehr wohl, wo auf der Kette welche Informationen angelegt sind, aber man kommt nicht immer an die gewünschte Stelle heran.

Die Versuche, die Erbinformationen zu verändern, stützten sich bisher auf Viren. Viren können gezielt in Körperzellen eindringen und sich dort vermehren. Dabei können sie - quasi Huckepack - noch fremde Erbinformationen mitnehmen. Viren haben aber mehrere Sicherheitsrisiken, die die Zuverläßigkeit des Eingriffs gefährden: Wenn sie in die Erbinformation eindringen, kann man nicht vorhersagen, wo und mit welchen Folgen das passiert. Der Zufall, wie und wo die Viren sich in die Erbinformation einnisten, bestimmt bisher das Ergebnis aller Versuche, die genetischen Informationen zu beeinflussen. Ferner gibt es Viren, die sich nicht in die Erbinformation einlagern und trotzdem in der Zelle die Erbinformation beeinflussen können. Beide Typen aber können nach ihrem Eindringen in eine Körperzelle zur Zellentartung bis hin zur Krebsbildung führen. Außerdem - dritter Nachteil der bisherigen Methode - reagiert der Körper mit seinem Abwehrsystem auf die eindringenden Viren. Mit dieser unerwünschten Reaktion läßt er die Bemühungen der Wissenschaftler oft scheitern. Viele Gründe gegen diese Art der Genmanipulation.

Nun weiß man aber von Gen-Vehikeln, die diese Probleme umgehen können. Sie heißen Plasmide. Doch sie haben bisher einen entscheidenden Nachteil: Sie kommen nicht bei Menschen und Tieren vor, sondern nur bei einfachen Lebensformen wie Bakterien und Hefen. Das Besondere der Plasmide besteht darin, daß sie sich nach ihrem Eindringen in die Zelle vermehren können, ohne Schaden anzurichten.

Die Forscher der Universität Witten/Herdecke haben nun einen Weg gefunden, diese Vorteile der Plasmide auf Viren zu übertragen und sie so auch für höhere Lebewesen zu nutzen. Sie haben durch bestimmte Eingriffe dafür gesorgt, daß das Virus sich so verhält, wie ein Plasmid. Dieses so veränderte Virus schaltet den Zufall bei der Übertragung von Erbinformationen weitgehend aus. Es baut nämlich seine Erbinformation nicht in die der Zielzelle ein und es löst keine Immunabwehr aus, weil es keine Proteine produziert, die die Immunabwehr in Alarm versetzen. Diese Proteine allerdings sind lebenswichtig für das herkömmliche Virus. Das Überleben des veränderten, plasmid-ähnlichen Virus konnten die Zellbiologen der Universität Witten/Herdecke jetzt aber auch durch ein Stück menschlicher DNS sichern.

Bisher sind diese Versuche nur an Hamsterzellen erfolgreich verlaufen. Doch die Forscher hoffen, daß sich dieses sichere Taxi für die Gene auch auf den menschlichen Organismus übertragen läßt.


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