S.W. Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit: 271 Seiten über die Erforschung des Universums. In dieser aktualisierten Ausgabe bringt Hawking sein avanciertes Werk auf den aktuellen Kenntnisstand.
Amazon...
Stephen W. Hawking, Einsteins Traum:
Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern u.a. zu nähern, beschreitet Hawking hier einen sympathischen Weg.
Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist.
Amazon...
David Filkin, Stephen Hawkings Universum:
Schon immer hat das Universum die Menschheit fasziniert. Für den genialen Mathematiker und Astrophysiker Stephen Hawking war es eine Herausforderung. Amazon...
13.01.1999Forscher haben Erdähnlichen Planeten endeckt
Ein Astronomen-Team hat nach eigenen Angaben den ersten erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems geortet. "Das wäre ein Durchbruch" - so die Einschätzung von Jakob Staude vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Die Daten des Planeten wurden nach Auskunft der australischen Nachrichtenagentur AAP am Mount Stromlo Observatorium in Australien registriert und von Forschern aus den USA, Japan Australien und Neuseeland ausgewertet. Der Planet sei etwa so groß wie die Erde und umkreise ein Zentralgestirn, das etwa so heiß wie die Sonne ist, berichtete Ian Bond vom Mount John Observatorium in Neuseeland. Zudem sei auch der Abstand zwischen Planeten und Zentralgestirn ähnlich. Der Planet sei etwa 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Bislang sind nach Auskunft Staudes etwa 20 Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt worden. Ältere Verfahren registrierten jedoch nur sehr große Planeten vom Durchmesser des Jupiters oder größer. Sie befinden sich zudem so nah an ihrem Zentralstern, daß sie zu heiß für Leben sind, wie es auf der Erde existiert.
Den erdähnlichen Planeten entdeckten Forscher mit dem sehr empfindlichen sogenannten Gravitationslinsen-Verfahren: Sie stellen ein spezielles Teleskop auf einen weit entfernten Stern ein und beobachten die Helligkeitsschwankungen des von ihm ausgesendeten Lichtstrahls. Zieht ein Stern zwischen der Lichtquelle und der Erde hindurch, verändert sich das beim Teleskop eintreffende Licht in charakteristischer Weise. Die Astronomen können dann errechnen, ob der hindurchziehende Stern von Planeten umgeben ist.