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11.01.1999Galileo soll sich dem Vulkanmond Io nähern    

Das deutsch-amerikanische Raumfahrzeug Galileo fliegt 1999 zum Ende seiner vierjährigen Mission am Planeten Jupiter einem dramatischen Finale entgegen. Die Sonde soll auf Kamikaze-Kurs in die Nähe des von Eruptionen erschütterten Vulkanmondes Io niedergehen. Galileo gerät dabei mit seiner sensiblen Elektronik in das tödliche Inferno des Jupiter-Strahlengürtels.

In den vergangenen drei Jahren hat die am 10. Oktober 1989 von der US-Raumfähre Atlantis gestartete Sonde den Jupiter umkreist und dessen als Galileische Monde bekannte Haupttrabanten erforscht. In dieser Zeit hat sie den Wissenschaftlern eine Fülle von Daten und Bildern übermittelt, welche die Forschung noch in Jahren beschäftigen wird.

Die erste Mission der am 7. Dezember 1995 bei dem riesigen Gasball in einer mittleren Entfernung von 778 Millionen Kilometer zur Sonne eingetroffenen Sonde endete genau zwei Jahre später. Das Raumfahrzeug hat jetzt die Hälfte seines zweijährigen Verlängerungsauftrages erfüllt, die unter dem Namen Galileo Europa Mission läuft und der intensiven Erforschung dieses mit einer Eiskruste überzogenen Jupiter-Mondes galt. Am 1. Februar 1999 wird sich die Sonde beim letzten von acht Vorbeiflügen dem Mond noch einmal nähern, von dem sich die Wissenschaftler bei weitere Erforschung Indizien für die Entstehung von Leben erhoffen. Vier Wochen später wird Galileo damit beginnen, die Gravitation des äußersten der Galileischen Monde namens Collisto auszunutzen, um den jupiternächsten Punkt der Umlaufbahn des Raumfahrzeuges drastisch abzusenken. Das ist das Vorspiel zu zwei dramatischen Annäherungen an den von aktiven Kratern übersäten einmaligen Mond Io im Oktober und November nächsten Jahres.

Um den schwefelspeienden, etwa 700.000 Kilometer von dem Planeten entfernten Mond zu erreichen, muß die Sonde tief in das Herz der Jupitermagnetosphäre eintauchen. Dabei besteht das Risiko einer Beschädigung ihrer sensiblen Elektronik, die das 1,4 Milliarden Dollar, fast 2,4 Milliarden Mark teure Projekt für immer zum Schweigen bringen könnte. Zunächst ist ein Anflug bei auf 500 Kilometer Distanz geplant mit der Option, die Sonde sechs Wochen später sogar bis auf 200 Kilometer an die Vulkanlandschaft des Mondes heranzusteuern, sofern sich an Bord noch etwas rührt. Die Erfahrung hat die Galileo-Manager beim Labor für Strahlantriebe im kalifornischen Pasadena indessen gelehrt, daß diese Sondensysteme am Ende mehr aushalten, als ihre Konstruktion eigentlich erwarten läßt. "So sind wir ziemlich optimistisch, daß wir beide Io-Anflüge durchbringen", sagte Galileo-Projekt-Manager Bob Mitchell.

Im übrigen verfügt Galileo über die Einrichtung eines Alarms, der bei Aufprall von Partikeln auf einen elektronischen Baustein ausgelöst wird und das Raumfahrzeug in die sogenannten Safe-Mode-Position versetzten. Dabei werden automatisch der nicht lebensnotwendige Stromverbrauch abgeschaltet, die Anlage überprüft und entsprechende Meldungen an die Bodenstation abgesetzt, die das Programm auf den ordnungsgemäßen Ablauf überprüft. Die Bodenkontrolle kann das Bordsystem dann in drei bis sieben Tagen wieder hochfahren. Die Bahn des Raumfahrzeuges ist so programmiert, daß sie nach einem Jupiter-Umlauf in eineinhalb Monaten wieder auf die Stelle am Io trifft, an welcher Fehleralarm gegeben worden war.

Als vordringliches Ziel wollen die Forscher am Io unter allen Umständen zu einigen Daten aus der durchkreuzenden Plasma Torus kommen. Diese Erscheinung ist eine vom Vulkanismus auf dem Mond selbst produzierte wulstförmige Wolke ionisierten Gases (Plasma), die der Trabant bei seiner Reise um den Planeten hinter sich herzieht.


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