START    KONTAKT SITEMAP      
Weltraumforschung.de ~header
Eine kurze Geschichte der Zeit - Von Stephen W. Hawking S.W. Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit:
271 Seiten über die Erforschung des Universums. In dieser aktualisierten Ausgabe bringt Hawking sein avanciertes Werk auf den aktuellen Kenntnisstand.
Amazon...
Eine kurze Geschichte der Zeit - Von Stephen W. Hawking
Stephen W. Hawking, Einsteins Traum:
Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern u.a. zu nähern, beschreitet Hawking hier einen sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist. Amazon...
Stephen Hawkings Universum - Von Stephen W. Hawking
David Filkin, Stephen Hawkings Universum:
Schon immer hat das Universum die Menschheit fasziniert. Für den genialen Mathematiker und Astrophysiker Stephen Hawking war es eine Herausforderung.
Amazon...
Weltraumforschung.de - Click to take off!
Weltraumforschung.de
News & Archiv
            27.11.2006 Saturn
            21.11.2006 Arecibo
            21.11.2006 Sternenexplosion
            19.11.2006 Dunkle Energie
            13.11.2006 Surveyor
            09.11.2006 Gasaktivitäten
            08.11.2006 Teleskop
            07.11.2006 Discovery
            03.11.2006 Schockwellen
            31.10.2006 Hubble
            28.09.2006 Oppertunity
            26.09.2006 Pioneer
            13.09.2006 Pluto
            15.08.2006 NASA-Panne
            17.07.2006 Gelandet!
            11.04.2006 Venus-Express
            07.04.2006 Schwarze Löcher
            14.03.2006 Super-Erde
            04.07.2005 Deep Impact
            28.02.2003 Jupiter
            18.01.2000 Vulkanausbruch
            08.02.1999 Mutationen
            04.02.1999 Galileo-Daten
            04.02.1999 Marserkundung
            01.02.1999 Neandertal
            01.02.1999 Roton
            29.01.1999 Schwarzes Loch
            20.01.1999 LunarSat
            20.01.1999 Gene
            14.01.1999 Kohlenstoff
            13.01.1999 Erdähnlicher Planet
            11.01.1999 Galileo
            09.01.1999 Weltraumteleskop
            08.01.1999 Artensterben
            06.01.1999 Kinderstube
            06.01.1999 Wellenkraft
            04.01.1999 Mars Sonde
            01.01.1999 Mars Polar Lander
            16.12.1998 Endeavour
            12.12.1998 Mars Sonde
            01.12.1998 ISS
            11.12.1998 Fadenwurm
            01.12.1998 ISS Baumission
            01.10.1998 Frühzeit-Galaxien
            01.07.1998 Gaswolken
            01.03.1998 Exoplanet
Themenindex
Weltallgeschichte
Sonnensystem
Bilder & Videos
Raumstationen
Polarlichter
Sonnenfinsternis
Mondfinsternis
Meteorströme
Exoplaneten
Kometen
Hubble
Energie
Wetter
Links & Downloads
Nachricht melden
Newsletter
Impressum


01.03.1998Astrophysiker entdecken Exoplaneten in fernen Sonnensystemen    

Sind wir allein im Weltall? Oder existiert Leben auch in anderen Sonnensystemen? Zwischen beiden Extremen schwanken nicht nur die Diskussionen von Science-Fiction-Anhängern. Gelungen sind selbst mit dem Einsatz hochmoderner Technik bislang allenfalls kleine Schritte hin zur Entdeckung einer kosmischen Schwestergemeinde.

Doch jüngst überstürzten sich Meldungen über Planeten, die Forschern aus der Schweiz und den USA - indirekt - ins Visier geraten sind. Zunächst erwies sich 51 Peg, ein Lichtpunkt im Sternbild Pegasus, als Sonne mit einem Planeten. Und dann fanden Geoffrey Marcy und Paul Butler von der San Francisco State University heraus, daß auch die Sterne 70 Vir in der Jungfrau-Konstellation und 47 UMa im Großen Wagen Trabanten haben. Das Nachweisverfahren basiert auf periodischen Geschwindigkeitsänderungen von Sonnen, die auf die Existenz eines Planeten schließen lassen. Denn wie ein Hammerwerfer, den sein Sportgerät umkreist, rotiert auch ein Fixstern um den Schwerpunkt, den er mit einem Begleiter gemeinsam hat. Daraus resultierende Temposchwankungen erkennen Astronomen an der Doppler-Verschiebung der Spektrallinien, die eine Art Fingerabdruck der Elemente in der Sonnenatmosphäre sind. Doch keiner der neuen astronomischen Popstars erfüllt die Voraussetzungen für Leben. Im Fall 51 Peg kratzt ein Felsbrocken von 150facher Erdmasse fast an die Oberfläche seiner Sonne. Und so glüht dieser Planet mit über 1000 Grad Celsius.

70 Vir und 47 UMa sind Gaskugeln - größer als Jupiter und ohne feste Oberfläche. Zwar können die oberen Schichten dieser Himmelskörper Wasser in Form von Nebel enthalten. Aber beiden fehlt der feste Grund, auf denen sich Meere - unabdingbar für die Entstehung von Leben wie wir es kennen - bilden können. Es ist ja auch noch niemand auf die Idee gekommen, auf Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, wo vergleichbare Bedingungen herrschen, ernsthaft Leben zu erwarten. Planeten von erdähnlichen Dimensionen haben Astronomen des Arecibo-Radioteleskops in Puerto Rico zum erstenmal vor vier Jahren nachgewiesen - mit einer anderen raffinierten Technik: Als Pulsar, als Neutronenstern, treibt der Rest einer Supernova-Sternenexplosion durch die Milchstraße, pulsiert pro Sekunde 163mal und rotiert entsprechend schnell. Die Grundschwingung dieser Sternenleiche wird von Störungen überlagert, die dem Schwerkrafteinfluß dreier Planeten entstammen. Deren Massen sind tatsächlich ziemlich erdähnlich. Leben jedoch ist in der Nähe eines so intensiv Röntgenstrahlen speienden Neutronensterns unvorstellbar. Und im Oktober 1994 gelang Tadashi Nakajima und Shrinivas Kulkarni von der Mount Palomar Sternwarte in Kalifornien ein direkter Schnappschuß eines Planeten außerhalb unseres Planetensystems.

Um den 19 Lichtjahre entfernten Stern Gliese 229 kreist ein Gasball von der 30fachen Jupitermasse und könnte fast schon eine Minisonne sein. Nur reicht der Schwerkraftdruck in seinem Innern nicht aus, um eine Wasserstoff-Fusion zu entfachen und ihn damit zum Leuchten zu bringen. Noch sind die Experten sich uneins, ob sie mit diesem Objekt den ersten Vertreter der lange gesuchten Braunen Zwerge bejubeln sollen oder den ersten direkt fotografierten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

Abbildung
Quelle: GEO


Copyright © 1998 - Weltraumforschung.de
Vervielfältigungen - auch auszugsweise - sind nur nach ausdrücklicher
Genehmigung gestattet. Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt!
Weltraumforschung.de ~footer
Weltraumforschung.de  |  Impressum