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28.09.2006Eine Möglichkeit am Abgrund    

Die Marssonde „Oppertunity“ erreichte den Victoria-Krater, welcher durchaus wichtig für den Einblick in den Planeten ist, um mehr über dessen Vergangenheit zu erfahren, wollen die Geologen ihn sogar ins Innere des Kraters schicken, auch wenn sie dabei riskieren, diese Sonde zu verlieren.
Die „Oppertunity“ (Engl. für Möglichkeit) ist ein Gefährt mit sechs Rädern, welches momentan vor dem Victoria-Krater auf dem Mars steht, dabei ist diese geologische Formation so interessant und von größter Wichtigkeit, dass die Forscher überlegen, die „Oppertunity“ in den Krater geradewegs hinreinrollen zu lassen, auch auf die Gefahr hin, dass das Gefährt damit für immer verloren wäre.
Damit die Risiken minimiert werden, wird das Gefährt erstmal den Krater umrunden, um einen optimalen Einstiegsplatz zu finden, dabei erstaunte das Gefährt Tage zuvor die Forscher schon, da es sehr detaillierte Aufnahme zur Erde gesendet hat, zwar sind diese Aufnahmen einfarbig, aber vermitteln interessante Eindrücke der Oberfläche.
Wissenschaftler des Jet-Propulsion-Laboratory der Nasa arbeiten derzeit eifrig daran, künstliche „Draufsichten“ zu erzeugen, um einen 3D Perspektive künstlich zu erstellen.
Bisher ist die „Oppertunity“ schon 21 Monate auf dem Weg zum Krater, dabei gab es schon zahlreiche Zwischenfälle, so steckte das Gefährt beispielsweise wochenlang in einer Sanddüne fest, ehe es gelang diesen zu befreien.
Warum nimmt die Nasa nun das Risiko auf sich, die „Oppertunity“ zu verlieren? Ganz einfach deshalb, weil der Victoria-Krater Einblicke in die geologische Vergangenheit des Mars gewährt, die unverzichtbar sind, der Victoria Krater ist ca. 40 Mal größer als der Eagle-Krater, an dem das Gefährt seine Reise begonnen hatte und ca. fünf Mal größer als der Endurance-Krater, den die „Oppertunity“ im Jahre 2004 ca. sechs Monate erforscht hat, man kann sich nun vorstellen, wie viel Arbeit in diesem Krater auf das kleine Gefährt warten würde und das Füllhorn an Informationen, welches diese Expedition zu Tage bringen könnte, wenn es gelingt.
Der Viktoria-Krater an sich ist ca. 800 Meter weit und ca. 70 Meter tief, schon an seinen Rändern erkennt man dicke Gesteinsschichten, dies stellt für Forscher schon einen kleinen Schatz dar, da sich die Forscher davon versprechen zu sehen, ob Schichten aus Sedimenten flache Seen geformt haben könnten.
Die Suche nach Spuren, ob es flüssiges Wasser auf dem Mars gegeben hat, ist die spannendste der ganzen Mars-Erforschung.
Wie bereits erwähnt, müsste jedoch dafür die „Oppertunity“ erstmal in den Victoria-Krater hineinfahren, um die besagten Gesteinsablagerungen zu erforschen, dies wird aber erschwert, da der Krater im Inneren durch feinen Sand und erhebliche Höhenunterschiede dominiert.
Letztendlich wird diese Entscheidung auch gefällt, da sie einfach „wirtschaftlich“ ist, das Gefährt ist bereits ziemlich alt und Technisch nicht mehr ganz „frisch“, darum möchten die Forscher noch mal alles mögliche aus dem Gefährt herausholen.
Doch auch dieses Unterfangen wird noch etwas auf sich warten lassen, da in den kommenden Monat der Mars aus Sicht der Erde hinter der Sonne vorbeiwandert und dementsprechend die Funkverbindung stört, also wird das kleine Gefährt auf sein großes Abenteuer noch warten müssen und in dieser Zeit erst einmal unbewegt weitere Informationen sammeln.







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