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21.11.2006Das Ende des Arecibo-Observatorium?    

Das Arecibo-Observatorium in Puerto Rico steht kurz vor der Schließung, denn Geldgeber wenden sich von dem Projekt ab und neuen Projekten zu, Forscher warnen jetzt, dass es weltweit keinen gleichwertigen Ersatz gäbe, um Asteroiden mit direkten Kurs auf die Erbe zu entdecken.
Das Observatorium besitzt eine riesige 304,8 Meter Empfangsschüssel, welche mit Radarstrahlen den Weltraum abtasten. Doch dies könnte bald der Vergangenheit angehören, da Wissenschaftspolitiker die Mittel einstellen wollen, geplant wäre der Zeitpunkt 2011, also rund 48 Jahre nach der Eröffnung im November 1963, würde das Observatorium für alle Zeiten seine Pforten schließen, es sei denn, man fände noch Sponsoren, die frei gewordenen Mittel wurden übrigens schon anderweitig verplant.
Das besondere an diesem Observatorium ist jedoch, dass diese Empfangsschüssel auch gleichzeitig die Fähigkeit hat, als riesiges Radargerät zu fungieren, lediglich die kalifornische Antenne bietet in etwa die gleiche Radarkapazität, jedoch bei deutlich geringerer Empfindlichkeit. Dies stößt natürlich nicht nur auf Zustimmung und einige Wissenschaftler sind empört über diese Entwicklung.
Jedoch geht es hier nicht nur um die Wissenschaftliche Frage, viel mehr könnte eine Schließung quasi ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen, denn das Riesenradar ist auch sehr hilfreich und wichtig, um erdnahe Asteroiden rechtzeitig zu entdecken, die dem Gesteinstrümmergürtel zwischen Mars und Jupiter entstammen.
Im Moment ist es zwar noch ungewiss, wann es zu einem Einschlag kommen könnte, doch die Suche hat in den vergangenen Jahren ca. 831 potentielle verdächtige Objekte entdeckt, die gefährlich werden könnten. Die größeren Gesteinsbrocken mit einem Durchmesser ab zeh Kilometer gelten als größtes Sicherheitsrisiko, da eine Kollision mit der Erde fatal wäre und ein globales Desaster nach sich ziehen könnte.
Unter sehr günstigen Bedingungen kann die Arecibo Antenne noch Oberflächendetail von bis zu zehn Metern Durchmesser festhalten, vor allem für die präzise Vorhersage eventueller Kollisionswahrscheinlichkeiten ist dieses Observatorium und gerade dessen Funktion als interstellares Radar unersetzbar.

Besonders interessant ist auch noch, dass das Arecibo Anfang der neunziger Jahre die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckte, diese kreisen rund 2600 Lichtjahre von der Erde entfernt um einen Pulsar, also ein schnell rotierender Neutronenstern, der periodische elektromagnetische Wellen ausstrahlt, die wiederum vom Radioteleskop Arecibo als periodische Impulse aufgefangen werden.
Außerdem wurde die Arecibo Antenne als Empfangsgerät für das Seti-Projekt benutzt, welche nach Radiobotschaften von außerirdischen Intelligenzen sucht und auch selber welche versendet hat.
Wir erinnern uns noch daran, dass diese unglaublich große Empfangsschüssel in den Filmen „Contact“ und „James Bond – Goldeneye“ zu sehen waren, dort wird sehr plastisch dargestellt, wie riesig diese ist.





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