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09.11.2006Gas-Aktivitäten auf dem Mond entdeckt    

Wissenschaftler waren überrascht, so galt der Mond doch schon seit einer Milliarde Jahren als geologisch tot, doch nun entdecken Wissenschaftler interessantes… Geologisch gesehen ist der Mond ein langweiliger Ort ohne Vielfalt, denn im Gegensatz zu den Saturnmonden oder dem Titan gab es hier seit 3,2 Milliarden Jahren keine vulkanischen Aktivitäten mehr. Zu diesem Schluss kam man durch zahlreiche Gesteinsproben von der Oberfläche, viele Modelle besagen demnach, dass die letzten Eruptionen lediglich auf durch die Gezeiten verursachte Beben zurückzuführen seien.
Das Team von Peter Schultz von der Brown University in Providence (US-Bundesstatt Rhode Island) haben Spuren von Gaseruptionen entdeckt, die außer den „Gezeitenbeben“ oder Meteoriteneinschläge ebenfalls die Mondoberfläche noch verändern. Die Beschaffenheit der Oberfläche des Mondes ist abgesehen von jungen Kratern, von eine meterdicken Dreckschicht bedeckt, welche von vielen tausend Meteoriten-Einschlägen stammt.
Die „Ina-Struktur“, welche Anfang der siebziger Jahre während der Apollo-Mondmission der Nasa dokumentiert wurde, sind größere Flecken dieses „Regoliths“ verschwunden, laut Schultz und seinen Kollegen. Ein guter Zustand der Oberfläche und laut Spektralanalysen des Gesteins, bestätigen, dass die Flecken ein geringes Alter aufweisen, also seien diese Strukturen höchstens zehn Millionen Jahre alt oder noch jünger. Auch gibt es hier viel weniger Einschlagkrater als woanders auf dem Mond.
Allgemein wird das Alter der Oberfläche eines Himmelskörpers mittels der Dichte der Meteoritenkratern bestimmt. Auf diesen Umstand hin untersucht, ist das Gebiet mit einem anderen Gebiet auf dem Mond vergleichbar, welches auf ein Alter von ca. zwei Millionen Jahren datiert wurde.
Jedoch wäre auch eine ähnliche Erklärung möglich, die diese kleineren Eruptionen erklären würden: Gasausbrüche aus dem tiefsten inneren des Mondes könnten den Regolith weggeblasen haben. Doch hierbei ist man sich nicht sicher und möchte auch in Zukunft die Ina-Struktur des Mondes im Auge behalten, um sich die schlummernden Gasvorräte auf dem Mond erklären zu können.





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