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07.04.2006Ein kalendarisches Hardware Problem    

Der im Dezember geplante Start des Space Shuttles „Discovery“ wird nun wahrscheinlich verschoben, da die Raumfähre den Jahreswechsel nicht verarbeiten können.
Bei der Umstellung zu einem neun Jahr, möchte die Nasa kein Shuttle im Weltraum haben, da dieser Jahreswechsel für gefährliche Probleme an Bord sorgen könnte, die 30 Jahre alten Computer sind nie für einen Jahreswechsel programmiert worden.
Am 7. Dezember sollte die „Discovery“ zu einer zwölftägigen Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) starten, doch der Start wird sich wohl aufgrund technischer Probleme verzögern, da die Mission dem Jahresende gefährlich nah käme. Derweil überlegt die Nasa den Start auf den 6. Dezember vorzuziehen. Doch Shuttle Verspätungen aufgrund technischer Schwierigkeiten sind bei weitem kein Einzelfall: Erst letzte Woche musste die Nasa ganze drei Starttermine im nächsten Jahr verschieben, da erneut die Außentanks der Shuttles überarbeitet werden müssen.
Im Februar 2003 stürzte die „Coumbia“ ab, seitdem hat die Nasa versucht, die Schwäche der Shuttle Software zu beheben, doch um ein Risiko ganz auszuschließen, möchte man lieber noch etwas warten.
Das Problem besteht darin, dass der Bordcomputer der „Discovery“ am 1.Januar 2007 nicht auf das neue Jahr umspringt, sondern den 366. Tag des Jahres 2006 anzeigt, wiederum beherrschen die System, welche für die Navigation verantwortlich sind, die korrekte Zeitrechnung.
Der Unterschied dieser beiden System kann zu fatalen Fehlern führen, befürchten Nasa Techniker, als Alternative bleibt nur den Hauptcomputer des Shuttles neu zu starten, doch dann würden die Astronauten eine Zeit lang manövrierunfähig und ohne Navigationsdaten im All treiben.
Doch schon bereits 1999 musste ein Shuttle einen Reperaturflug zum Hubble Weltraumteleskop vorzeitig beenden, damit es am 27. Dezember landen konnte, dafür verzichtete man auf eine von vier Missionen.
Doch der Zeitplan für die Fertigstellung der ISS ist sehr eng bemessen, da die Space Shuttles im Jahre 2010 ausrangiert werden sollen. Letzte Woche plante man daher noch einen zusätzlichen Reparaturflug zum Hubble Teleskop.





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